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Bürger*innen begrüßen die "Soldaten" der Sturmabteilung mit dem Hitlergruß

Themenweg "Braunes Marburg"
Spurensuche in der Marburger ­Geschichte des Nationalsozialismus

Momentaufnahme am Rudolphsplatz aus der Marburger NS-Vergangenheit.

Am 6. September jährt sich ein Tag in der Marburger Geschichte zum 80. Mal: Die Deportation von 79 Frauen und Männer jüdischen Glaubens am 6. September 1942 vom Hauptbahnhof Marburg in das Konzentrationslager Theresienstadt. Zur Erinnerung an Marburgs Vergangenheit von 1933 bis 1945 hat die Geschichtswerkstatt Marburg in Zusammenarbeit mit der Stadt Marburg und der Journalistin Gesa Coordes einen Stadtplan erstellt, der ab 6. September 2022 bei der Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH erhältlich ist. 

Der Themenweg soll dazu anregen, sich selbstständig auf die Spuren der Marburger ­Geschichte des Nationalsozialismus zu begeben.

Der mit einem Stadtplan und Texten zu den einzelnen Stationen ausgestattete Flyer führt zu zentralen Orten des „braunen Marburgs“:

  • Elisabeth­kirche mit Barlachkreuz und Hindenburg-­Grab
  • Gestapo-Zellen im Rathaus
  • Universität als nationalsozialistische Hochburg
  • Umzüge der Sturmabteilung über die Weidenhäuser Brücke
  • Stolpersteine vor den Häusern ehemaliger jüdischer Mitbürger*innen
  • Garten des Gedenkens auf dem Platz der einstigen Synagoge
  • Deportationen von fast 350 Menschen vom Hauptbahnhof Marburg nach Riga, Theresienstadt, Lublin und Auschwitz 

 

Gefördert durch:
Mit Unterstützung von:
Veranstaltungsort
Der Stadtplan als Flyer ist erhältlich bei Stadt und Land Tourismus GmbH
Biegenstr. 15
35037 Marburg
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© Januar 2022 - marburg800