>
Das „Wortfindungsamt“ vom 3. bis zum 9. Oktober akzeptiert auch Kunstwörter. (Foto: Birgit Arnold)
Das Music Lab lädt Anfang Oktober zum Experimentieren ein.
Ruth Fischer (von rechts, Fachdienstleiterin Kultur), Stadträtin Kirsten Dinnebier und K.L.S.P-Kuratorin Bettina Pelz bei der Eröffnung der Kunstintervention „Blauer Wurf“ mit der tunesischen Künstlerin Mouna Jemal Siala auf dem Rudolphsplatz.
Stadträtin Kirsten Dinnebier eröffnet auf dem Rudolphsplatz die Ausstellung der Kunstintervention „Blauer Wurf“ von Mouna Jemal Siala.
Die raumgreifende Installation von Mouna Jemal Siala war rund um die Uhr für Besucher*innen geöffnet (Foto: Thomas Dimroth)
Mit den Installationen von Mouna Jemal Siala ging das Programm .Kunst.Labor.Stadt.Platz vom 27. August bis zum 11. September weiter. (Foto: Thomas Dimroth)
Bei der Premiere des Music Labs am Rudolphsplatz ging es um Beteiligung und nachhaltige Kultur. Mit Experte Jonas Siepmann aus Berlin (3. v. l.) den eigenen Sound mixen – das war zwei Tage am Rudolphsplatz möglich. (Foto: Sabine Preisler, Stadt Marburg)
Der Rudolphsplatz rund um den Brunnen wurde beim ersten Marburger Music Lab zum Ort für Kultur, Chillout und Musik. Fortsetzung im September soll folgen. (Fotos: FD Kultur, Stadt Marburg)
Abends wurde der Rudolphsplatz beim Music Lab zur Bühne - wie hier für die Streetart-Performance Fauna Rising von Act easy. (Foto: Sabine Preisler, Stadt Marburg)
Sofia Weber schminkte Kinder und Erwachsene auf dem Kunstrasen-Festival am Rudolphsplatz. Weitere Programmpunkte warten im Kreativsommer auf Besucher*innen. (Foto: Beatrix Achinger, i.A.d. Stadt Marburg)
Maggie Thieme ließ den Kunstrasen zum „Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli sogar auf Porzellan-Tassen sprießen.
Hasret Sahin von der Queer-Art-Gruppe Marburg präsentierte beim Festival auf dem Rudolphsplatz ihre Styropor-Skulptur. (Foto: Beatrix Achinger, i.A.d. Stadt Marburg)
Samya Bascha-Döringer war mit einer interaktiven Gräserinstallation mit beim Kunstrasen-Festival vertreten.
Auf dem Kunstrasen-Festival am Rudolphsplatz freuten sich Kuratorin Jessica Petraccaro-Goertsches (2.v.l.) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (2.v.r.) gemeinsam mit den Initiator*innen des Festivals vom Fachdienst Kultur, vertreten durch Ruth Fischer (Fachdienstleiterin), Nils Böttner (links) und Sascha Schneider über die große Resonanz von Besucher*innen und Akteur*innen
Die priDEmons von Elisabeth Liliac stehen für Vielfalt – sie repräsentieren jeweils eine andere Farbe und Identität der facettenreichen Regenbogenflagge und waren auch beim „Kunstrasen-Festival“ zu sehen.
Neben Kunst zum Thema „Kunstrasen“ gehörten Projekte der Queer-Art-Gruppe Marburg – hier mit der künstlerischen Mentorin Jessica Petraccaro-Goertsches (Mitte), Hasret Shain (r.) und Laura Morónmartinez (l.) zum Programm.
Kunst zum Upcyceln und Mitnehmen – beim Druckworkshop konnten Besucher*innen des Kunstrasen-Festivals Textilien individuell mit einer Auswahl von Motiven gestalten.
Die Marburger Fotografin Susanne Saker hat die Beton-Ästhetik Marburgs aufgespürt, hier auf den Lahnbergen. Sie stellte die Bilder am Rudolphsplatz aus. Im Juli erscheint ein Marburg800-Bildband zum Thema.
Susanne Saker befasst sich seit mehreren Jahren mit der Brutalismus-Architektur in Marburg. Im Juli wird ein Marburg800-Bildband herausgegeben.
Kuratorin Bettina Pelz (M.), Susanne Saker (2. v. l.) und Matthias Schamp begrüßten die Besucher*innen am Rudolphsplatz am 2. Juni zur Eröffnung von Marburg brutal.
Der Rudolphsplatz im Herzen der Stadt entspricht in der Architektur den Vorstellungen der 60er und 70er Jahre. Für Marburg800 wird dort über die Zukunft nachgedacht.
Zum Ort künstlerischer Denkanstöße mitten in der Stadt wird der Rudolphsplatz bis in den Herbst. Hier ein Foto von der Eröffnung mit The Dorf.
In der Mitte der Stadt: Am Rudolphsplatz entstehen zum Stadtjubiläum bis zum Herbst unterschiedlichste Kunstprojekte.
Für LICHT UND SCHATTEN experimentierten Sigrun Bennemann, Niels Pahl (Bild), Jakob Stötzel, Philipp Weis und Anne Winter am Rudolphsplatz. Im Depot unter der Weidenhausender Brücke zeigten sie dienstags bis samstags ihre Bildwerke.
Bei den Projektionen von "Licht und Schatten" korrespondierten digitale Videoarbeiten und das analoge Nachleuchten von Farbpigmenten miteinander.
Mit der spektakulären Big-Band "The Dorf" und der Erstaufführung einer Raum-Klang-Installation wurde am 8. April (Freitag) das Jubiläumsprojekt "Kunst.Labor.Stadt.Platz" am Rudolphsplatz eröffnet. Das ganze Jahr werden dort künstlerische Denkanstößer gegeben. (Fotos: Schindelbeck/Preisler)
Das Projekt „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ macht den Rudolphsplatz im Jubiläumsjahr zum Ort der Kunst. Gudrun Barenbrocks Collagen aus bewegten ortsspezifischen Bildern (Bild) waren am benachbarten Gerhard-Jahn-Platz bis zum 8. Mai zu sehen .
Die Projektträger*innen der Kunstinstitutionen aus Marburg, der AG Kunst.
Besichtigung des Ortes für das Jubiläumsprojekt "Kunst. Labor. Stadt. Platz": Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (r.), Fachdienstleiterin Ruth Fischer (l.), Kuratorin Bettina Pelz (3. v. l.) Nils Böttner vom Kulturamt (2. v. l.).

"Kunst.Labor.Stadt.Platz" mit Installationen und Aktionen
Rudolphsplatz wird zum Kunstort

.KUNST.LABOR.STADT.PLATZ am Rudolphsplatz: Das Kunstprojekt von "Marburg erfinden" zum Stadtjubiläum in der Mitte von Marburg. Im August folgen weitere Höhepunkte von "Marburg erfinden" zum Kreativsommer am Rudolphsplatz. Die tunesische Künstlerin Mouna Jemal Siala zeigte am Rudolphsplatz maßgeschneiderte Kunst. Besucher*innen konnten diese bis zum 11. September erleben. Beim offenen Music Lab Mitte Juli hieß es nachhaltige Kultur selbst ausprobieren und bei Musik und Performance am Brunnen chillen. Weil die Veranstaltung so erfolgreich war, wird es am 7. und 8. Oktober einen zweiten Aufschlag geben. Für die Workshops kann man sich jetzt noch anmelden. Vom 3. bis zum 9. Oktober entsteht dort ein „Wortfindungsamt“, eine Kunstintervention rund um das eigene Lieblingswort. 

Mehr Infos zum Gesamtprogramm Kunst.Labor.Stadt.Platz.

# Marburg bekommt „Wortfindungsamt“

Zum „Wortfinden“ lädt die Stadt Marburg mit der AG Kunst der Marburger Kunstinstitutionen im Rahmen des Stadtjubiläums ein. Und – egal ob absurd sperrig oder poetisches Lieblingswort – vom 3. bis zum 9. Oktober können sich alle ihr Wunschwort während der Kunstintervention von Sigrid Sandmann auf Schilder schreiben lassen und am nächsten Tag in der Stadt aufhängen. Die Kunstintervention ist von Montag, 3. Oktober, bis Sonntag, 9. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr im pinkfarbenen Container am Rudolphsplatz zu finden. Interessierte können der Hamburger Künstlerin Sigrid Sandmann ihre Wunschworte vorschlagen, die dann auf Schilder geschrieben werden und in der Stadt aufgehängt werden.

Hier erfahren Sie mehr über das „Wortfindungsamt“.

# Zweite Runde für Music Lab 

Nach dem Auftakt-Treffen musik- und kulturbegeisterter junger Erwachsener am Rudolphsplatz startet das „Music Lab“ der Stadt am 7. und 8. Oktober für alle Interessierten zum Stadtjubiläum in die zweite Runde. Mit „Marburg erfinden“ sollen in der inspirierenden Umgebung des sich neu entwickelnden Ortes musikalische Vielfalt, Nachhaltigkeit, Diversität und Awareness erprobt werden. Das Lab richtet sich sowohl an Leute, die erstmals Musik und musikalische Veranstaltungen in den öffentlichen Raum bringen möchten, als auch an bereits im Stadtbild etablierte Kulturschaffende. Dabei können sich Teilnehmer*innen auf ein umfassendes Programm freuen: auf Workshops zum Forschen, auf interaktive Vorträge zum Diskutieren und auf offene Tische zum Kennenlernen und zum Vernetzen mit Kulturschaffenden und solchen, die es werden wollen.

Es gibt Workshops zu folgenden Themen: (Bühnen)persönlichkeit, Klanglabor, Tontechnik und nachhaltige Veranstaltungsorganisation.
Donnerstag 19 Uhr: Warm Up 
Das Programm für Freitag (7.10.): Freitag: 13 – 15  Uhr: Einführung Workshops, 16 – 18 Uhr: Vertiefung Workshops I,18 – 20 Uhr:  Open Tables, 20 – 22 Uhr: künstlerisches Programm.
Das Programm für Samstag (8.10.): Samstag: 13 – 15 Uhr : Einführung Workshops, 16 – 18 Uhr: Vertiefung Workshops II, 18 – 20 Uhr:  Open Tables, 20 – 22 Uhr: künstlerisches Programm, ab 22 Uhr: Aftershowparty. Meldet euch für eure Wunschworkshops unter kultur@marburg-stadt.de an.

Das Programm ist kostenfrei! 

Weitere Informationen gibt es bei FD Kultur, Katharina Brünink, (06421) 201-4102, katharina.bruenink@marburg-stadt.de

# Blauer Wurf am Rudolphsplatz: Mouna Jemal Siala zeigt maßgeschneiderte Kunst

Ganz in Blau zeigt sich der Rudolphsplatz: In der Veranstaltungsreihe „KUNST.LABOR.STADT.PLATZ“ gibt es dort seit dem Wochenende eine neue Kunstintervention. Im Mittelpunkt stehen diesmal raumgreifende Arbeiten der Künstlerin Mouna Jemal Siala unter dem Titel الزرقاء (Arramya Azzarqa) / La jetée bleu / The Blue Throw (dt. der blaue Wurf). Die Ausstellung feiert Premiere in Marburg. Noch bis zum 11. September ist die Installation im Herzen der Stadt zu sehen. Zur Eröffnung spielte das Duo ArcEnCiel.

Eigens für den Platz im Herzen von Marburg entwickelt Siala großformatige, textile Installationen, die die Passant*innen zum Entdecken einladen. Die Künstlerin arbeitet mit blauem transparentem Tuch, mit dem sie die vorgefundene Architektur verdeckt, verformt und modelliert. Die Besucher*innen selbst werden Teil der Installation, indem sie beim Durchschreiten Öffentliches und Verstecktes, Verhülltes und Offengelegtes durch die farbigen Stoffe neu und anders wahrnehmen. So soll ein Spiel mit den Perspektiven und Potentialen des städtischen Raums entstehen: als Durchgangsort, als Passage, aber auch als Aufenthaltsort, der zwischen Stadt und Flussufer mehr und mehr zum Verweilen einlädt.

„In diesem Jahr beleben wir diesen Ort künstlerisch als einen lebenswerten Ort. Durch Austausch und Begegnung und dadurch, dass wir Perspektivwechsel wagen – genau das, was uns zusammenbringt“, sagte Stadträtin Kirsten Dinnebier zur Eröffnung der Kunstintervention von Mouna Jemal Siala. „Diese Intervention schenkt uns neue Perspektiven auch in der Art, wie wir Kunst verstehen wollen – aus der Perspektive einer Frau, einer Mutter, einer Künstlerin.“ Kirsten Dinnebier schloss ihre Ansprache mit dem Wunsch, dass jede*r bei der Entdeckung des altbekannten Platzes im besten Wortsinn „manch‘ blaues Wunder“ erleben möge. Die textile Kunstinstallation ist bis zum 11. September auf dem Rudolphsplatz zu besichtigen.

Während der Ausstellungsfeier am Wochenende führten K.L.S.P-Kuratorin Bettina Pelz und Mouna Jemal Siala im Dialog in die Arbeit der Künstlerin ein, die enge Kontakte ins tunesische Sfax, Partnerstadt der Universitätsstadt Marburg, pflegt. Die Situation der Künstler*innen in Sfax sei schwierig, sagt Siala auf Nachfrage zwischen Französisch und Englisch wechselnd. „Es gibt viele Potenziale, aber die Strukturen fehlen für künstlerisches Schaffen in der Öffentlichkeit.“ Mouna Jemal Siala arbeite in ihrer Kunst viel mit Portraits, was ihr die Beobachtung ihrer selbst ermögliche und für sie Nachdenken und Reflexion bedeute. Auch in der Passage am Rudolphsplatz hat Siala für diese Intervention in Marburg Portraits angefertigt von Menschen, die mit dem Rudolphsplatz in Verbindung stehen.

Zur Ausstellung gehört auch die Spiegel-Installation auf einem mittig am Ort platzierten blauen Container. Wie die Kuratorin Bettina Pelz erklärte, lädt diese Installation Betrachter*innen ein, innezuhalten, den Moment wahrzunehmen und auch ein zweites Mal hinzusehen. „Interventionen für Orte wie hier bedeutet für Mouna Jemal Siala auch Beobachtungen“, sagte Pelz. Diese blauen Tücher schaffen demnach auf dem Platz im Herzen der Stadt (Farb-) Räume. Begleitet wurde die Vernissage vom Duo ArcEnCiel: Die Flötistin Liene Krole und die Harfenistin Helene Schütz griffen experimentell mit musikalischen Impressionismus Motive der Installation auf.

Die 1973 in Frankreich geborene tunesische Künstlerin Mouna Jemal Siala schafft Zeichnung und Malerei, Fotografie und Videografie, Installation und Intervention. Wiederkehrende Themenstränge in ihren Arbeiten sind Identität, Erinnerung und kulturelles Erbe. Sie bearbeitet in ihren großen Installationen Themen wie Materialien, Körper im Raum sowie biografische Erfahrungen. In Deutschland war sie zuletzt 2013 mit einer Ausstellungsbeteiligung im „Zentrum für Kunst und Medien“ (ZKM) in Karlsruhe. Das Kunstprojekt am Rudolphsplatz ist ihre erste Einzelausstellung in Deutschland.

Mouna Jemal Siala stellte ihre Arbeiten bereits international aus – unter anderem bei den Biennalen Rabat (2019), Dakar (2018/2016/2010), Marrakesch (2018/2016), Addis Abeba (2016), Kairo (2015) Bamako (2009). Außerdem war sie zu Ausstellungsprojekten nach Algier, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Mali, Marokko und den USA eingeladen. Sie beteiligt sich regelmäßig an Projekten wie SEE DJERBA Houmt Souk (2019), INTERFERENCE Tunis (2018), UTOPIES VISUELLES Sousse (2018), DREAM CITY in Tunis (2012/2013).

Instagram und Facebook der Künstlerin.

Die Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung.

# Premiere von Music Lab bringt Leben und Kreativität auf den Rudolphsplatz

An der Loop Station den eigenen Sound gestalten oder nachhaltige Vintage-Klamotten für Veranstaltungsvermarktung selbst bedrucken: Beides gehörte zum ersten Marburger Music Lab am Rudolphsplatz. Für zwei Tage ging es dort bei der Premiere um nachhaltige und achtsame Kultur. 

Reel zum Music Lab

Bilder zum Music Lab

„Denn zur Frage, wie wollen wir leben, gehört auch die Frage, wie wollen wir zukünftig Kultur machen und wie könnte der Musikmarkt fairer funktionieren“, beschrieb Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies zur Begrüßung das Konzept der Veranstaltung für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion. Das umfasse die ökologische und die ökonomische Dimension sowie die Frage des sozialen Ausgleichs auch in der Musikkultur, erklärte Spies. In Marburg habe man sich bereits auf den Weg gemacht, zum Beispiel im KFZ. Mit dem Music Lab gehe man ganz praktisch neue Schritte. Bei bestem Wetter nutzten das offene Angebot zum Ausprobieren und zur Beteiligung rund um den Brunnen Interessierte aus der ganzen Stadt. Eingeladen hatte der städtische Fachdienst Kultur für sie auch Expert*innen aus Berlin, Frankfurt und Nürnberg.

Die Ideen, die jetzt im „Barcamp“ aufgegriffen wurden, sollen im September in Vertiefungsworkshops weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt standen die Themen Veranstaltungsorganisation, Musik, Technik und (Bühnen)Performance.

Begleitet wurde das Music Lab von einem spannenden öffentlichen Kulturprogramm: An den Abenden verwandelte sich der Rudolphsplatz selbst in eine Bühne für das Streetart-Projekt „Fauna Rising“ des Jugendtheaterclubs „Act easy“ genauso wie für elektronische Musik von Jonas Siepmann, der nachmittags zuvor mit den Teilnehmenden mit Klängen experimentierte.

Zum zweiten Bühnenabend hieß Stadträtin Kirsten Dinnebier dann im Zeichen von starken Frauen mit Poetry Slammerin Lisa Maiworm, der Band Effy Brie und einem Impulsvortrag zur „Awareness“ von Künstlerin Zuzu CreatriX willkommen. „Mit Awareness sind Angebote und Strukturen gemeint, die helfen Diskriminierung oder Gewalt vorzubeugen“, machte Dinnebier in ihrem Grußwort deutlich. Entsprechend gelte es Räume zurückzugewinnen. „Ich bin sehr glücklich, wenn ich auf diesem feierlich geschmückten Rudolphsplatz stehe und sehe, was Kunst und Musik aus einem Ort machen, den ich schon seit meiner Jugend kenne. Überall Leben, Kreativität und Musik“, hob Marburgs Stadträtin hervor.

# „Kunstrasen“: Rasentasse trifft queere Kunst – großes Festival am 9. Juli auf dem Rudolphsplatz

Zum „Kunstrasen-Festival“ mit bunten Kunstprojekten, Musik und Mitmachaktionen aus Marburgs (Sub)kultur waren alle Interessierten für 9. Juli auf den Rudolphsplatz eingeladen. 

Die Pressemitteilung zum Kunstrasen-Festival mit Queer Art

Das Programm reichte von Beteiligung bei Kaffee und Kuchen über Kunstausstellungen bis zur Live-Musik. Der Fachdienst Kultur der Stadt Marburg hieß die ganze Stadtbevölkerung willkommen, auf dem Festival „Kunstrasen“, der Spielwiese für Marburgs Kunst, mitzufeiern. Dort trafen sie den ganzen Tag in der Mitte der Stadt auf Kunst und Kultur, neue Kooperationen konnten entstehen. Auch die neue Queer-Art-Gruppe Marburg war vertreten. Geboten wurde unter anderem eine Drag-Kings-and-Queens-Schminkaktion. Für einen Upcycling-Workshop konnten Besucher*innen eigene Kleidung und bedruckbare Textilien mit zum Rudolphsplatz bringen.

Das Besondere: Projekte der Bildenden Kunst wurde eigens für diesen Anlass kuratiert. Kunstrasen-Werke waren von Maggie Thieme (Tassen-Skulptur), Reinhard Hölker (Vogelhaus), Samya Bascha-Döringer (Interaktive Gräserinstallation) und Chris Schmetz (politische Fotografie) zu sehen. Mit „Weiter Raum“ ging es am „grünen Tisch“ bei Kaffee und Kuchen um Literatur und Gespräche, Marion Brix steuerte Musik bei. Daneben wurden Werke der Queer.Art.Marburg.-Gruppe gezeigt. Für beide Projekte war Galeristin Jessica Petraccaro-Goertsches alias „JPG“ die künstlerische Mentorin.

Zum abendlichen Bühnenprogramm gehörten Musik von Tina Kuhn, Marion Brix und DJ XA, eine botanische Performance von Xin Zheng und Martin Blankenhagen und mit Spoken Word von „Murdermutti“ auch Poetry Slam.

Das Festival „Kunstrasen“ war eine Initiative des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg und wurde im Rahmen von Marburg800 und von „.Kunst.Labor.Stadt.Platz“ umgesetzt.

Weiterführende Informationen:
https://kunstprojekte-marburg.de/kunstrasen/
https://kunstprojekte-marburg.de/qam/
https://kunstprojekte-marburg.de/pridemons/
https://kunstprojekte-marburg.de/things-not-to-say-kommentare-zum-ueberdenken/

#Susanne Saker: Marburg brutal

Eine Auswahl von Fotografien zur Brutalismus-Architektur in Marburg hat Susanne Saker bis Mitte Juni im Rahmen des Stadtjubiläumsprojekts Kunst.Labor.Stadt.Platz am Rudolphsplatz gezeigt. Für die experimentelle Ausstellung wurden die Fotografie-Drucke direkt mit Makulaturkleister auf die Betonoberflächen rund um den Rudolphsplatz aufgebracht. Sie haben so den Platz mit anderen Marburger Bauten aus Beton verbunden. Im Juli folgt ein Bildband zum selben Thema von Susanne Saker. Marburg800-Bildband

Gerade „Betonmonster“ sind es, auf die sich die Marburger Fotografin Saker seit 2016 spezialisiert: „Mich fasziniert die Geometrie dieser Gebäude und dass sie durch die Fotografie eine ganz eigene Ästhetik entwickeln“, kündigt sie an. Die Fotografien wollen die skulpturalen Qualitäten solcher Bauten zugänglich machen. 

Sakers Motive richten den Blick auf die Ästhetik der Gestaltung in Beton, wie auf den Campus im Marburger Bausystem, auf das Hochschulrechenzentrum und das Fernheizwerk, das pagodenförmige Hörsaalgebäude auf den Lahnbergen sowie auf das ehemalige Postgebäude in der Stadt. Die Fotografin beschäftigt sich mit Form und Material der Gebäude sowie mit Veränderung und Verwitterung. Saker lebt und arbeitet in Marburg. Mit ihrer Kamera ist sie weltweit auf der Suche nach Ansichten ungewöhnlicher Architektur, Streetart und Alltagskultur. Ihre Beobachtungen teilt sie auf dem Instagramkanal @brutal_marburg

Pressemitteilung zu Fotografien von Susanne Saker

#Kunstprojekte „Licht und Schatten“ und „Unter Orten“

UNTER ORTEN zeigte im Jubiläumsjahr Marburg800 künstlerische Interventionen und Installationen am Rudolphsplatz. Studierende und Lehrende des Instituts für Bildende Kunst der Philipps-Universität eigeneten sich gemeinsam am Platz die Orte  an und erprobten das künstlerische Arbeiten im öffentlichen Raum: “Für alle Beteiligten war es eine aufregende und seltene Herausforderung außerhalb der Arbeit im Atelier oder am Rechner mit ortsspezifischen Interventionen die Atmosphäre und Gestaltung des Rudolphsplatzes neu und temporär zu definieren”, beschreibt der Künstler und Professor für Grafik und Malerei Klaus Lomnitzer.

UNTER ORTEN erkundete dabei den tiefergelegten Unort zwischen Lahn und Oberstadt, seine Unterführungen und Gänge, seine ungesehenen Ecken und Ortsspezifika aus künstlerischer Perspektive:  Die Künstler*innen richteten den Fokus entweder durch kleine Eingriffe in bestehende Architekturen auf bisher übersehene Details oder den Blick vom Platz ausgehend auf interessante Umgebungen von Lahn bis zum Himmel über Marburg. Sie griffen ein, verfremdeten, verstärkten, überdeckten oder entwickelten den Platz neu. Ganz im Zeichen der Jubiläumssäule "Marburg erfinden". Dabei wurden die verschiedenen performativen, aktionistischen, malerischen, typografischen, plastischen, interaktiven und installativen Einzelprojekte zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Ort verbunden.

Im gleichen Projektzeitraum experimentierten Sigrun Bennemann, Niels Pahl, Jakob Stötzel, Philipp Weis und Anne Winter für LICHT UND SCHATTEN mit Projektionen auf nachleuchtender Farbe. Im Depot unter der Weidenhausender Brücke zeigten sie dienstags bis samstags jeweils von 16 bis 20 Uhr eine Serie von Bildwerken, in denen digitale Videoarbeiten und das analoge Nachleuchten von Farbpigmenten miteinander korrespondieren. Es entstand ein visuelles Spiel von aktuellem und vergangenem Bild, eine Art Collage über die Zeit hinweg.

Mit der international tätigen Bettina Pelz hat das Marburg800-Projekt „Kunst. Labor. Stadt. Platz.“ eine erfahrene Kuratorin gewonnen, zu deren Schwerpunkten Kunst im Kontext gehört. Denn im Stadtjubiläumsjahr 2022 wird der Rudolphsplatz bis hjm Herbst zum Ort künstlerischer Denk­anstöße werden. 

#ACCEPTALLOWAGREE 

ACCEPT – ALLOW – AGREE ist eine Einladung an Künstler*innen und Kurator*innen, Kunsthistoriker*innen und Sozialwissenschaftler_innen, Kulturproduzent*innen und Aktivist*innen, Interessierte und Engagierte, gemeinsam die aktuellen Diversitäts-Strategien in Kunst und Kultur zu reflektieren, zu überdenken und neu zu gestalten.

ACCEPT – ALLOW – AGREE ist eine Gesprächsreihe, die unterschiedliche Akteur*innen – transdisziplinär und international – vernetzt, um die Diskriminierungs-kritische Debatte in den Kontexten von Kunst und Kultur zu vertiefen. Im Rahmen von drei Runden Tischen und einer Zukunftswerkstatt geht es darum, Vorschläge zu entwickeln, um mehr Diversität in Kunst und Kultur inhaltlich und strukturell zu verankern.

ACCEPT – ALLOW – AGREE besteht aus drei Runden Tischen, die einmal im Monat von April bis Juni 2022 online stattfinden. Vom 31. August bis zum 4. September gibt es eine dreitägige Zukunftswerkstatt. Als internationales Projekt ist die Projektsprache Englisch. Konzept, Programmgestaltung und Moderation liegt bei Bettina Pelz und Celica Fitz von dem kuratorischen Kollektiv .KUNST.LABOR.STADT.PLATZ.

Interessierte können sich bei Celica Fitz (celica@kunstprojekte-marburg.de) anmelden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Als internationales Projekt ist die Projektsprache Englisch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

#KUNST-KOFFER: Neue Haltestation am Rudolphsplatz

Der Kunst-Koffer lädt ab Ende April jeden Mittwoch zum Mitmachen ein. (Foto: pixabay)

Der Kunst-Koffer macht zum Stadtjubiläum Station am Rudolphsplatz. Für drei Monate – vom 27. April bis zum 27. Juli, mittwoch von 15 bis 17 Uhr – öffnen sich die mit Ton und Farben gefüllten Koffer mitten in Marburg und laden zu künstlerischen und kreativen Experimenten ein: für jede und jeden – egal wie jung oder alt! Das Programm ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kunst-Koffer sind eine mobile Initiative und ein Projekt mit Dozent_innen der KunstWerkStatt Marburg e.V. Seit 2008 gibt es viele Haltestellen im öffentlichen Raum Marburgs an denen mit künstlerischen Materialien gearbeitet und experimentiert werden kann. Anlässlich des Stadtjubiläums Marburg800 und im Rahmen von .KUNST.LABOR.STADT.PLATZ kommt eine Station in der Innenstadt am Rudolphsplatz dazu.

Übrigens: Vom 14. bis 17. Juli wird der Platz zur Location für ein Musiclab, mit Sessions, Produktion und Abschlusskonzert für 16- bis 24-Jährige.

Über das ganze Jahr laden weitere Kunstaktionen dazu ein, zu verweilen, mit zu gestalten und den Ort neu zu denken. Um die vielfältigen Aktionen von „Kunst.Labor.Stadt.Platz" im Auge zu behalten, lohnt sich immer ein Blick auf das Programm unter Kunstprojekte-Marburg.de und auf der Jubiläumshomepage.

#Stadt suchte kreative Beiträge für Kultur-Fest „Kunstrasen“

Im Rahmen der Kunstprojekte von „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ zum Stadtjubiläum am Rudolphsplatz suchte der Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg kreative Projektbeiträge für das Fest „Kunstrasen“ am Samstag, 9. Juli. Kuratorin des Festes ist die Marburger Künstlerin und Galeristin Jessica Petraccaro-Goertsches (JPG). „Kunstrasen“ soll ein Fest für die Kunstszene, Subkultur und Diversität sein, offen für alle, von Marburger*innen für Marburger*innen. Wie auch bei den anderen Projekte von „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ wird der Rudolphsplatz zum Ort der Begegnung, der Kunst und Kultur. Dabei geht es um Perspektiven der Naherholung im öffentlichen Raum, städtisches Zusammenleben, Respekt, Vielfalt und Kunstgenuss. Dazu wurden Beiträge gesucht, ein Teil des Plans steht auch schon: So wird die Queer.Art.Marburg-Gruppe sich am Programm beteiligen, mit einem Drag Workshop, Musik und Performances. Auch zum Picknicken soll der Rudolphsplatz einladen.

Die Queer.Art.Marburg-Gruppe wurde im November vom städtischen Fachdienst Kultur in Zusammenarbeit der „Kunstrasen“-Kuratorin gegründet, um Netzwerke neu zu beleben. Gleichzeitig wird damit auch der Magistratsbeschluss „Marburg zum Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen erklären – Diskriminierung entgegentreten“ umgesetzt.

Gesucht wurden Kunst- und Kulturbeiträge – etwa Musik, Performances, Vorträge, Gespräche – grundsätzlich war die Jury offen für alle Vorschläge. Es konnten sich Einzelpersonen und Gruppen mit Ideen bei der Kuratorin des Festes Jessica Petraccaro-Goertsches bewerben. Petraccaro-Goertsches wählt die Beiträge gemeinsam mit dem Fachdienst Kultur, Kunstsammler Florian Peters-Messer sowie Bettina Pelz aus. Sie ist Kuratorin von „Kunst.Labor.Stadt.Platz“.
Hier erfahren Sie mehr über das Fest „Kunstrasen“.

#Eröffnung am 8. und 9. April: Stadtjubiläum verwandelt Rudolphsplatz in Bühnenraum

„KUNST.LABOR.STADT.PLATZ ist ein neues Projekt im Rahmen unseres Jubiläums zum 800. Stadtgeburtstag. Der Rudolphsplatz in der Stadt wird zu einem Ort der besonderen Begegnung, an dem Kunst und Experimentierfreude zusammenkommen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies während der Eröffnung der Reihe. „Was Sie hier erwartet, ist Kunst, ist Intervention, ist Provokation – und das auf eine neue und kreative Art und Weise. Ich wünsche allen den größten Spaß dabei“, so der OB.

Die Reihe „KUNST.LABOR.STADT.PLATZ“ hat der Fachdienst Kultur der Stadt mit der AG Kunst und der Kuratorin Bettina Pelz zum MR800-Schwerpunkt „Marburg erfinden“ entwickelt. Das Kunstprojekt „The Dorf“ gab es zur Eröffnung der Reihe gleich an zwei Tagen auf dem Rudolphsplatz. Mit der Komposition „Yas y Gosia", zu Deutsch „Hänsel und Gretel", kam ein Mix aus Musik, Videoprojektionen von Anastasija Delidova und Lichtspielen der RaumZeitPiraten zur Erstaufführung. Die audiovisuelle Komposition wurde von „The Dorf“, einer 25-köpfigen Band aus dem Ruhrgebiet, umgesetzt. Viele Marburger*innen kamen, um sich das Spektakel anzusehen sowie anzuhören. Zudem konnten Besucher*innen vor Ort mit den Künstler*innen verschiedene Spiele spielen. „Noch nie war der Platz so lebendig", freute sich der OB und dankte allen Beteiligten für die Idee, den Rudolphsplatz im Jubiläumsjahr zu einem neuen Ort der Begegnung umzugestalten.

Denn über das ganze Jahr laden am Rudolphsplatz nun weitere Kunstaktionen dazu ein, zu verweilen, mitzugestalten und den Ort neu zu denken. Die vielfältigen Aktionen von „Kunst.Labor.Stadt.Platz" sind im Programm unter www.Kunstprojekte-Marburg.de und auf der Jubiläumshomepage zu finden. „Wir freuen uns, so vielen verschiedenen Künstler*innen und ihren Werken sowie Ideen in unserem Jubiläumsjahr hier auf dem Rudolphsplatz begegnen zu können“, sagte Kulturamtsleiterin Ruth Fischer. „Alle Marburger*innen und Neugierigen, die Marburg besuchen, sind herzlich eingeladen, an den Aktionen teilzunehmen, hier zu verweilen und sich auszutauschen.“

Eine Videoinstallation von Gudrun Barenbrock lief bereits bis zum 8. Mai am benachbarten Gerhard-Jahn-Platz. Der Jubiläumsschwerpunkt "Marburg erfinden" steht für die Zukunft unserer Stadt. „Dass dafür gerade ein Platz ausgesucht wurde, der in den 60er und 70er Jahren entstanden ist und somit eine Zukunftsvision der Vergangenheit symbolisiert, ist ein durchaus gewünschtes kreatives Spannungsfeld für die Kunst im öffentlichen Raum", so Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Thomas Spies.

Damals war die autogerechte Stadt das Leitmotiv. Heute treten Architekten wie der renommierte Planer Jan Gehl aus Dänemark dafür ein, Städte menschenfreundlich zu machen. Seine Ideen dazu stellte er auf dem Weg zum Stadtjubiläum in Marburg vor.

Jetzt will die Bildende Kunst dazu beitragen, den Platz attraktiver zu machen und Denkanstöße zu geben. Mit „Kunst.Labor.Stadt.Platz" wird das Scharnier zwischen Oberstadt, Weidenhausen sowie Unistraße und Gutenbergstraße lebendig. „Niemand, der in Marburg lebt, kommt um diesen Ort herum. Und warum auch?", so der Grundgedanke der AG Kunst bei der Platzauswahl.

Denn neben der Stadt mit dem Fachdienst Kultur gehört der Zusammenschluss von Kunsteinrichtungen zu den Initiator*innen: Das Institut für Bildende Kunst, der Kunstverein, die FotoCommunity, die KunstWerkStatt, das Institut für Kirchenbau und Kunst der Gegenwart, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und die örtliche Hiobs Bar – sie alle machen mit.

Kuratorin
"In Marburg gibt es die außergewöhnliche Situation einer Vielzahl und Vielfalt an Kunst- sowie Kulturinstitutionen und -organisationen, die sich auf ein kooperatives Vorhaben anlässlich des Stadtjubiläums verständigt haben“, hebt Kuratorin Bettina Pelz hervor und bezeichnet das als hervorragende Voraussetzung für das Projekt "Kunst. Labor. Stadt. Platz."

„Direkt an der Lahn unterhalb der neu gestalteten Brücke gelegen - und nun auch wieder mit einem Café ausgestattet - hat der Platz eine fast großstädtische Qualität, die durch die künstlerische Interventionen vielleicht im Positiven gestärkt werden kann", so der Ansatz. Um das umzusetzen wurde die international erfahrene Kuratorin Bettina Pelz mit der künstlerischen Leitung betraut, die gleich zur Eröffnung auch überregionale Impulse einbringt.

 

#Rückblick: Videoinstallation zu Marburger Betonbeständen beim Kunstverein

Einen Vorgeschmack gab es mit der großformatigen Videoinstallation „Re:mixed" der Kölner Künstlerin Gudrun Barenbrock als Preview bis zum 8. Mai. Sie projizierte Collagen aus bewegten ortsspezifischen Bildern auf die Wand des Kunstvereins am Gerhard-Jahn-Platz. Für „Re:mixed" arbeitete Barenbrock mit verschiedenen Archiven: Sie verwendete Bildmaterial aus Marburger Beständen, die die Geschichte des Bauens mit Beton in der Stadt dokumentieren. Die Videoarbeit war mit Marburger Akteur*innen der „AG Beton" entstanden, die sich für „Kunst.Labor.Stadt.Platz" auf Spurensuche zur Stadtgestaltung begeben haben. 

 

 

 

Zur Person: Kuratorin Bettina Pelz

Kuratorin Bettina Pelz lehrt an der Hochschule der Künste in Bremen, hat beste Kontakte nach Tunis und zum Goethe-Institut. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Licht in Kunst, Design und Architektur. Dabei zählen Beteiligung und die Erfahrbarkeit der Kunst. Mehr unter www.bettinapelz.de.

 

AG Kunst
Die Träger*innen der Kunst am Rudolphsplatz. (Foto: Georg Kronenberg)
Kuratorin Bettina Pelz mit den Vertreter*innen der Marburger Kunst- und Kultureinrichtungen: 1. Reihe v. l.: Ruth Fischer, Fachdienstleitung Kultur, Kristina Gansel, Kunstmuseum Marburg, Carola Schneider, Kunstverein Marburg, Susanne Dilger, Kunstwerkstatt Marburg, Klaus Lomnitzer, Institut für Bildende Kunst, Christoph Otterbeck, Leitung Kunstmuseum Marburg, 2. Reihe (v. l.) Bettina Pelz, Kuratorin, Andreas Maria Schäfer, FotoCommunityMarburg, Volker Schönhals, BBK Mittelhessen, 3. Reihe (v. l.) Yasin Eryilmaz und Antje Büttner-Teleaga, Hiobs Bar.
Gefördert durch:
Projektträger*in
Marburg erfinden, AG Kunst, FD 41 - Kultur, Nils Böttner
06421 201-4106
nils.boettner@marburg-stadt.de
Veranstaltungsort
Rudolphsplatz
35037 Marburg
Google Maps
Marburg erfinden, AG Kunst, FD 41 - Kultur, Nils Böttner

Kunst

Rudolphsplatz

Ausstellungen

Installationen

Aktionen

Künstler*innen

Labor

Platz

Stadt

Bürger*innen

Imp
ressionen

© Foto von Monika Bunk
© Foto von Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
© Foto von Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
© Foto von Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
© Foto von Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
© Foto von Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
© Foto von Monika Bunk
© Foto von Monika Bunk
© Foto von Monika Bunk
© Foto von Monika Bunk
© Foto von Monika Bunk
© Foto von Sabine Preisler
© Foto von Sabine Preisler
© Foto von Sabine Preisler
Die Marburger Fotografin Susanne Saker hat die monströse Beton-Ästhetik Marburgs aufgespürt. Ihre Ausstellung "MARBURG BRUTAL" am Rudolphsplatz ist vom 2. bis 19. Juni zu sehen. © Foto von Susanne Saker
Die Marburger Fotografin Susanne Saker hat die zuweilen monströse Beton-Ästhetik Marburgs aufgespürt. Ihre Ausstellung "MARBURG BRUTAL" am Rudolphsplatz ist vom 2. bis 19. Juni zu sehen. © Foto von Susanne Saker
Die Marburger Fotografin Susanne Saker hat die zuweilen monströse Beton-Ästhetik Marburgs aufgespürt. Ihre Ausstellung "MARBURG BRUTAL" am Rudolphsplatz ist vom 2. bis 19. Juni zu sehen. © Foto von Susanne Saker
Die Marburger Fotografin Susanne Saker hat die zuweilen monströse Beton-Ästhetik Marburgs aufgespürt. Ihre Ausstellung "MARBURG BRUTAL" am Rudolphsplatz ist vom 2. bis 19. Juni zu sehen. © Foto von Susanne Saker
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
„Kunstrasen-Festival“ am 9. Juli © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
Queer.Art.Marburg beim „Kunstrasen-Festival“ © Foto von Sara Förster (.KLSP)
© Januar 2022 - marburg800