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Was bedeutet es, jüdisch zu sein und wie sieht jüdisches Leben in Marburg aus? Darum geht es bei einer der zentralen Ausstellungen von Marburg800 ab Ende Mai im Rathaus.
Was bedeutet es, jüdisch zu sein und wie sieht jüdisches Leben in Marburg aus?

Jüdisches Leben in Marburg: Erinnerung schafft Identität

Gemeinsam mit dem Fachdienst Kultur zeigt das Institut für Sozialanthropologie und Religionswissenschaft der Philipps-Universität Marburg vom 25. Mai bis zum 25. August im Rathaus eine Ausstellung zu jüdischem Leben in Marburg. In enger Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Marburg und dem Museum für Religionsgeschichte in St. Petersburg geben Erinnerungs-Objekte Einblicke in das Leben von Jüd*innen und Juden in Marburg und St. Petersburg. 

Die Sonderausstellung beleuchtet mittels Objekten und Biografien von Jüd*innen und Juden, dass Erinnerung nicht rückwärtsgewandt zu verstehen ist, sondern vielmehr das eigene Selbstverständnis in der Gegenwart prägt. Das Herz der Ausstellung bilden dabei Portraits von Jüd*innen und Juden, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Über Objekte, wie Familien-Erbstücke oder religiöse Objekte, will man so ins Gespräch kommen und so der Frage "was ist jüdische Identität?"  und welche Bedeutung hat diese für Marburg etwas näherkommen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 25. Mai von 18 bis 20 Uhr im Rathaus statt. Der Termin, der Finissage wird noch bekannt gegeben.

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Der Eintritt ist frei.

Projektträger*in
Institut für Sozialanthropologie und Religionswissenschaft
edith.franke@uni-marburg.de
www.uni-marburg.de
Veranstaltungsort
Marktplatz 1
35037 Marburg
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Ausstellung
jüdisches Leben
Kultur
Identität
Erleben
© Januar 2022 - marburg800